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Haufe myOnboarding – welche Alternativen haben HR-Teams?

Aktualisiert: 25. Aug.


Haufe myOnboarding wird zum Juni 2027 eingestellt. Doch welche Alternative ist für Unternehmen wirklich sinnvoll? Wer jetzt nach einer neuen Lösung sucht, sollte nicht nur darauf achten, ob eine Software die bisherigen Funktionen ersetzt. Entscheidend ist vielmehr, welche Lösung langfristig professionelles Pre- und Onboarding unterstützt und messbare Ergebnisse erzielt.


Viele Unternehmen haben mit Haufe myOnboarding gute Erfahrungen gemacht. Gleichzeitig bietet der Wechsel die Chance, das Onboarding weiterzuentwickeln: Mit moderneren Journeys, einer stärkeren Einbindung von Führungskräften und Mentoren und einer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse neuer Mitarbeitender.


Welche Alternativen gibt es zu Haufe myOnboarding?


Auf dem Markt finden sich grundsätzlich drei unterschiedliche Arten von Lösungen:


  1. Lösungen, die eigentlich Erweiterungen von Recruiting- oder HRM-Plattformen sind

  2. Low-Code- und No-Code-Lösungen zum eigenen Aufbau von Onboarding-Prozessen

  3. Spezialisierte Anbieter für Pre- und Onboarding


Auf den ersten Blick sehen diese Lösungen oft ähnlich aus. Erst beim genauen Ansehen zeigt sich, dass die Unterschiede sich nicht nur technisch, sondern vor allem hinsichtlich Expertise, Funktionsumfang und langfristiger strategischer Ausrichtung unterscheiden.


Recruiting- und HRM-Anbieter: Onboarding light

Viele Recruiting- und HRM-Systeme bieten heute Onboarding-Funktionen an. Das ist nachvollziehbar: Nach der Einstellung endet der Recruiting-Prozess und der nächste Schritt im Employee Lifecycle beginnt.


Bei genauerem Hinsehen haben diese Lösungen ihre Schwerpunkte oft auf dem prozessualen Onboarding und bieten nur Basics für die New-Hire-Experience an. Und sind technisch gesehen zumeist Web-Seiten und keine echten Apps.


Low-Code und No-Code: Onboarding selbst bauen

Das bietet oft eine maximale Flexibilität. Gleichzeitig wird damit ein Teil der Verantwortung vom Anbieter auf das Unternehmen übertragen. Denn die technische Möglichkeit, einen Prozess abzubilden, bedeutet noch nicht, dass daraus eine optimale Onboarding-Journey entsteht. Konzeption, Inhalte, Benutzerführung, Rollen, Automatisierungen und Best Practices müssen entwickelt und laufend gepflegt werden. Das bindet viele interne Ressourcen.


Fokusfragen bei der Auswahl:

Ist Onboarding die Kernkompetenz des Anbieters? Will ich eine professionelle Onboarding-Lösung einsetzen oder meine Onboarding-Lösung selbst bauen?

Spezialisierte Onboarding-Lösungen: Expertise im Projekt und beim Funktionsumfang machen den Unterschied


Bei einem spezialisierten Anbieter ist Pre- und Onboarding nicht ein zusätzliches Modul, sondern der zentrale Anwendungsfall.


Das hat wesentliche Vorteile: Implementierung, Kundenbetreuung bis hin zur Produktentwicklung konzentrieren sich auf genau den Prozess, der für den Kunden verbessert werden soll.


Ein Spezialist kann beispielsweise stärker darauf ausgerichtet sein,

  • neue Mitarbeitende bereits im Preboarding zu erreichen

  • Journeys individuell nach Rolle, Standort oder Organisation zu gestalten

  • Führungskräfte und Mentoren aktiv einzubinden

  • wiederkehrende HR-Aufgaben zu automatisieren

  • die Nutzung auf Smartphone und Desktop zu optimieren

  • und die New-Hire-Experience kontinuierlich weiterzuentwickeln


und sie bieten echte Apps an - auch native Apps genannt. Echte Apps bieten eine wesentlich bessere User-Experience. Beispielsweise können diese Push-Benachrichtungen senden.


Woran erkennt man native Apps? Ganz einfach: Sucht man nach der Lösung im App-Store von Apple oder GooglePlay und findet diese dort zum Download handelt es sich um echte Apps. Alle anderen sind eigentlich nur Web-Seiten, die auf mobilen Geräten aussehen wie Apps, sich aber anders verhalten.


Praxiserfahrung: Experience schlägt Prozess

Warum ist die User Experience so ein wichtiger Faktor? Es geht ja darum die neuen Mitarbeitenden schon direkt ab Vertragsunterschrift weiter ans Unternehmen zu binden und für den neuen Job gut vorzubereiten. Stichwort: Time-to-Productivity. Das wird nur dann gut angenommen, wenn die User eine gute Experience - also gute Erfahrungen als Benutzer machen. User sind von Standardapps wie beispielsweise solche für die Kommunikation mit Freunden an bestimmte Funktionen und Bedienkonzepte gewohnt. Ganz einfaches Beispiel Push-Benachrichtigung: Niemand würde erwarten per E-Mail über eine neue Chat-Nachricht benachrichtigt zu werden. Wenn doch, wirkt sich das negativ auf die User Experience aus, weil man das als Standard von echten Apps, gewohnt ist.


Es geht aber nicht nur um die technische Experience, sondern auch um die inhaltliche. Wird Content überwiegend als Text mit Bild angeboten oder laufen Videos als Youtube Links - wird das als weniger professionell und eher langweiliger wahrgenommen.


Auch die Möglichkeit Führungskräfte und Mentoren, Teamassistenz ins Pre-und Onboarding mit einzubinden bietet viel Potential. Eine spezialisierte App bietet für diese Aufgaben eine genau darauf ausgerichtete Benutzeroberfläche und unterstützt dabei Aufwände für Führungskräfte und Mentoren zu verringern. Aufgaben mit dem Onboarding und auch in der Pre-Boardingphase haben diese sowieso. Nur zumeist ohne spezialisiertes Tool.


Was sollte eine gute Alternative zu Haufe myOnboarding können?

Bei der Auswahl sollten Unternehmen insbesondere auf folgende Punkte achten:


  • Moderne New-Hire-Experience

    Neue Mitarbeitende sollten bereits vor dem ersten Arbeitstag persönlich und professionell angesprochen werden.

    Strukturierte Onboarding-Journeys


  • Onboarding sollte nicht aus einer Sammlung einzelner Beiträge bestehen. Inhalte, Aufgaben und Informationen sollten strukturiert und zeitlich passend ausgespielt werden.


  • Personalisierung

    Nicht jeder neue Mitarbeitende benötigt dieselben Informationen. Rollen, Standorte, Abteilungen oder Zielgruppen sollten berücksichtigt werden können.


  • Einbindung von Führungskräften und Mentoren

    Onboarding sollte nicht bei HR enden. Die direkten Ansprechpartner müssen einfach in den Prozess eingebunden werden können.


  • Mobile Nutzung

    Eine moderne Onboarding-Lösung sollte auf Smartphone und Desktop funktionieren und eine möglichst niedrige Nutzungshürde bieten.


  • Spezialisierung

    Der Anbieter sollte über nachweisbare Erfahrung und Expertise im Pre- und Onboarding verfügen.


Eine Lösung, die all das zu bieten hat ist Appical


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